Das Teehaus

Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den aristokratischen, von verschwenderischer Atmo-sphäre geprägten Teetreffen und dem Wabi-Tee liegt in der Raumgröße, die bei letzterem übli-cherweise einen Jô ( jap. 丈 = 3,03 m ) im Quadrat beträgt und sich in einem gesonderten Teehaus ( jap. 茶室 = Chashitsu ) befindet, in welchem somit 4½ Standardmatten ( jap. 畳 = Tatami, 90 x 180 cm ) Platz finden und welches eine Bildnische ( jap. 床の間 = Tokonoma ) und eine  im Boden versenkte Herdstelle ( jap. 炉 = Ro ) beinhaltet. Zudem umgibt das Teehaus oft ein spezieller, schon von Takeno Jȏȏ kreiierter Teegarten ( jap. 茶庭 = Chaniwa ), um für die Teilnehmer an einer Teezeremonie einen Abstand vom täglichen Leben zu schaffen. Typische Elemente sind eine Wartehalle ( jap. 待合 = Machiai), der sog. Gartenpfad ( jap. 露地 = Roji ), eine Steinlaterne ( jap. 石灯籠 = Ishidōrō ) und ein Wasserbecken ( jap. 蹲踞 = Tsukubai ) zur Reinigung von Gesicht und Händen. Ein solches Teehaus mitsamt Teegarten betreut auch die DJG im Stadtpark Hannover. Sie sind Ge-schenke der Partnerstadt Hiroshima und wurden von Großmeister Ueda entworfen.

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