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*** Neu: Programm DJG Hannover (2. Jahreshälfte) ***

Sie finden das neue Programm mit vielen interessanten Veranstaltungen unter folgendem Link:

> Programm (August - Dezember): Link PDF

 


Lesung „Interferenzen“ Von Christine Kappe und Caroline Hardge.

Musikalisch begleitet von der Cellistin Michaela von Pilsach

Drei Künstlerinnen sind fasziniert von Japan und teilen uns das auf verschiedene Arten mit: diverse Gedichtformen und vielschichtige Prosatexte wechseln mal mit erzählerischer, mal mit geheimnisvoller Musik. Bald mischt sich die Faszination mit Erlebnissen und Berichten, von Freundschaften in Japan, mit Japanern und dem Japanischen, so dass am Ende ein Bild entsteht, welches eine eigensinnige Kultur von außen und auch ein bisschen von innen zeigt. Ein Bild, das zum Entdecken und Weiterdenken einlädt.


Wann: Dienstag, 11.09.2018

Wo: VHS Hannover, Burgstr. 14, 30159 Hannover

Eintritt: Eintritt: 3,-- € für Mitglieder, 5,-- € für Gäste

Beginn: 19.00 Uhr


Vortrag von Andrea Lentz M. A.

„Die feine Art des Schlürfens und andere interkulturelle Fettnäpfchen zwischen Deutschland und Japan. Kulturelle Unterschiede und Dos & Don‘ts in Japan. Vortrag mit praktischen Beispielen.“

Andrea Lentz ist Japanologin, Studium der Japanologie in Hamburg, 1 Jahr Auslandsaufenthalt an der Keio-Universität in Tokio, derzeit beschäftigt bei Panasonic Industrial Devices Europe GmbH in Lüneburg, interkulturelle Trainerin; interkulturelle Seminare zu den Themen Interkulturelle Kommunikation im Unternehmen und Interkulturelles Training Japan u. Deutschland; stellvertretende Vorsitzende der Deutsch- Japanischen Gesellschaft Winsen/ Luhe.

Wann: Mittwoch, 19.09.2018

Wo: VHS Hannover, Burgstr. 14, 30159 Hannover

Beginn: 19.00 Uhr Eintritt:

Eintritt: 3,-- € für Mitglieder, 5,-- € für Gäste

Tagesfahrt nach Bremen zur Ausstellung „Cool Japan- Trend und Tradition“ im Übersee-Museum am 14.04.2018

Test: Dr. Susanne Schieble, Präsidentin DJG Hannover

Bremen begrüßte die 20 Teilnehmer der Tagesfahrt der DJG Hannover mit – Regen. Was auch sonst? Befand man sich doch im hohen Norden, wo es doch so oft regnet. Doch das trübte die gute Laune der Reisenden nicht. Sie hatten sich aufgemacht, um im Rahmen der Tagesfahrt, hervorragend organisiert von DJG-Vorstandsmitglied Gabriele Ciecior, mehr über „Cool Japan“ zu erfahren: das trendige, moderne Japan der Manga- und Anime-Kultur und der Streetfashion. Die Wurzeln dieser Kulturentwicklungen fußen jedoch in der Edo-Zeit, wie die Gäste aus Hannover im Übersee-Museum erfuhren. Sowohl Holzschnitte, als auch eine blühende Theaterszene des Kabuki sowie Samurai-Rüstungen und vieles mehr zeugten davon. Es gab sogar ein Modell des Menschen aus Holz zu bestaunen -  samt innerer Organe. Die Affinität zu Robotern, so die junge Dame, die uns durch die Ausstellung führte, lässt sich hieran schon ablesen.

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Natürlich hatte das Museum auch besagte Roboter zu bieten. Sogar einen Ramen-Shop und eine Karaoke-Bar im Miniformat hatte man aufgebaut sowie ein Picknick unter blühenden Kirschbäumen simuliert. Anschaulich und mit viel Humor sorgte die Gästeführerin für eine kurzweilige Zeit im Übersee-Museum.

Nach so viel Kultur stärkte sich die Gruppe im Museums-Restaurant mit einem sehr leckeren Mittagessen. Und dann hieß es auch schon: ab ins Schnoorviertel. „Schnoor“ bedeutet Schnur, weil die Häuser wie an einer Perlenkette gereiht in diesem vierhundert Jahre alten Viertel aufgereiht sind. Wie durch ein Wunder wurden sie durch die Bomben des Zweiten Weltkriegs verschont. Es wird darauf geachtet, so betonte der mit sehr trockenem norddeutschem Humor ausgestattete Gästeführer, dass keine großen Ketten und Billigwaren in die Ladenlokale der Häuser des Schnoorviertels gelangen, sondern hochwertige Souvenirs verkauft werden. Wer im Frühjahr schon etwas fürs nächste Weihnachtsfest sucht, wird hier fündig: im ganzjährig geöffneten Weihnachtsshop samt Weihnachtsmann als Wächter.

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Dann hieß es Abschied nehmen aus Bremen, um wieder in die Niedersächsische Landeshauptstadt zu fahren. Da hatten wir uns auch längst mit dem Wetter ausgesöhnt, denn die Hansestadt hatte ein Einsehen mit der Gruppe: als es zur Führung ins Schnoorviertel ging klarte es auf, und die Regenschirme konnten wieder weggepackt werden!

 

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