Veranstaltungshinweise

Kirschblütenfest zum Hören

Auf Grund der aktuellen Situation in der Corona-Pandemie kann auch das Kirschblütenfest nicht in seiner gewohnten Form stattfinden. Mit dem Kirschblütenfest zum Hören möchten wir Sie deshalb in diesem Jahr herzlich zu einem Audio-Walk durch den Hiroshima-Hain einladen.

 Flyer KBF 2021

 An zehn Hörstationen begegnen den Menschen, die das Kirschblütenfest in Hannover seit vielen Jahren ehrenamtlich und mit großem Engagement organisieren. Die unterschiedlichen Aktivist*innen der Städtepartnerschaft mit Hiroshima vermitteln persönliche Einblicke in die besondere Entstehungsgeschichte des Hiroshima-Hains und des Kirschblütenfestes in Hannover und berichten über ihre Verbundenheit mit der japanischen Kultur und ihren Einsatz für die Friedensarbeit.

Oberbürgermeister Belit Onay und Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima, begrüßen die Hörer*innen und sprechen über die Hintergründe der Städtepartnerschaft und ihre gemeinsame Arbeit für atomare Abrüstung im Städte-Netzwerk der Mayors for Peace. Die zehn Hörstationen werden akustisch von der Musikerin Mikayo Watanabe auf dem japanischen Instrument Biwa und dem World Choir for Peace begleitet.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover ist an Station Nr. 5 vertreten.

Und so geht es:

> Flyer: Link PDF

> Pressemitteileung: Link PDF


Der Online-Vortrag von Florian Becker am Donnerstag, 15. April 2021, 19.00 Uhr "Die Yakuza - Traditionelle Ganzkörpertattoos treffen auf globalisierten Finanzkapitalismus" muss verschoben werden.

Er findet nunmehr am Donnerstag, 06. Mai 2021, 19.00 Uhr, statt.

Der Einladungslink https://us02web.zoom.us/j/89428222081 (Meeting-ID 894 2822 2081) bleibt bestehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Online-Vortrag von Florian Becker 

Die Yakuza - Traditionelle Ganzkörpertattoos treffen auf globalisierten Finanzkapitalismus

Die einst gefürchtete Yakuza befindet sich am Rand ihres Untergangs. Neue Gesetzgebung, Überalterung und Nachwuchssorgen machen ihr schwer zu schaffen. Einst zählte Japans Mafia über 180.000 Mitglieder, heute sind es kaum noch ein Sechstel. Aber was ist die Yakuza überhaupt? Ein Krebsgeschwür, das sich durch die japanische Gesellschaft frisst, oder ein notwendiges Übel in einem Land mit einer der niedrigsten Kriminalitätsraten weltweit?
Florian Becker ist Japanologe und Historiker sowie Vorstandsmitglied der DJG Hannover.

Einladungslink: https://us02web.zoom.us/j/89428222081,

Meeting-ID 894 2822 2081

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


Donnerstag, 29.04.2021, 19.00 Uhr

Vortrag von Riho Taguchi und Prof. Dr. Junkichi Sugiura
Gesellschaft mit Corona: Vergleich zwischen Japan und Deutschland 

コロナの社会:日本とドイツを比較 

Erster Teil von Riho Taguchi

Wie ist die japanische Gesellschaft unter Corona? Was macht die Politik? Werden die Olympischen Spiele in Tokio jetzt 2021 wirklich stattfinden? Erweiterter Notstand, wenig Entschädigung für den Wirtschaftssektor, mehr Selbstmorde und knappe Krankenbetten. Diese und weitere Themen werden im Vortrag behandelt. 


Zweiter Teil von Prof. Dr. Junkichi Sugiura

Wie handeln Japaner in der Gesellschaft mit Corona? Einige halten Anweisungen von der Regierung für Kontaktvermeidung ein, aber andere nicht. Woher kommen diese unterschiedlichen Verhaltensweisen? Der Sozialpsychologe Sugiura, der seit November 2020 in der Nähe von Hamburg wohnt, hat die japanische und deutsche Gesellschaft mit Corona erlebt. Aus seiner Sicht und Erfahrungen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Ländern präsentiert.

Anmeldung unter: schieble@djg-hannover.de 

田口理穂
Riho Taguchi ist in Osaka geboren und seit 1996 wohnhaft in Hannover. Sie ist freiberufliche Journalistin, Buchautorin und beeidigte Dolmetscherin. Schwerpunkte ihrer journalistischen Arbeit sind Umwelt, Energie, Gesellschaft und Erziehung.  Im Januar 2021 wurde ein Buch über die Corona-Maßnahmen und Regierungen in verschiedenen Ländern von sieben Autorinnen auf Japanisch veröffentlicht. Riho Taguchis Part behandelt Deutschland.   
https://www.amazon.co.jp/dp/4334045162 
 
杉浦淳吉
Junkichi Sugiura ist Professor an der Universität Keio in Tokio, Japan. Er ist in der Präfektur Aichi geboren und ist jetzt zum 28igsten Mal in Deutschland. Seit November 2020 lebt er mit seiner Familie für ein Jahr in der Nähe von Hamburg im Rahmen eines Forschungsjahres als Gast an der Leibniz Universität Hannover und der Medical School Hamburg. Seine Schwerpunkte sind u.a. Umweltpsychologie, Risikokommunikationstheorie und Sozialpsychologie mit Hilfe von Spielen.


Anmeldung

Vortrag von Horst Schmidt: „Japangärten in Deutschland."

Vom kleinen Teegarten bis zum großen Wandelgarten“ mit anschließender Teezeremonie am Teehaus und Begehung des Teegartens.

Sonntag, 13.06.2021, 14:30 Uhr im HCC, Bonatz-Saal, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover

> Anmeldebogen: Link PDF


Japanreisen (2022): Update

Angesichts der nach wie vor anhaltenden Krisenlage und Ungewissheit bezüglich der Corona-Pandemie und der Dauer, die ein Impfen der Gesellschaft mit sich bringt, haben wir uns nach intensiver Beratung entschlossen, sowohl die Kultur- als auch die Jugendreise noch einmal um ein halbes Jahr zu verschieben.

Wir planen die Reisen nunmehr für den Zeitraum 15.10. bis 31.10.2022 (Kulturreise) bzw. 17.10. bis 28.10.2022 (Jugendreise). Wir hoffen sehr, dass bis dahin das Risiko so minimiert ist, dass ein unbeschwertes Reisen möglich sein wird. Eine Japanreise im Herbst hat ganz besondere Reize, denn die milden Temperaturen und die Herbstfärbung präsentieren wunderschöne Impressionen.

Sollte ein Interesse bestehen, möchten wir Sie bitten, den Interessentenbogen ausgefüllt an schieble@djg-hannover.de zurückzusenden. Weitere Informationen gehen Ihnen zu.

> Anmeldung Japanreise 2022: Link

> Anmeldung Jugendreise 2022: Link

Beitragsseiten

„Eine hervorragend organisierte Veranstaltung!“

Japanwoche der DJG Hannover in Kooperation mit der VHS Hannover anlässlich „30 Jahre DJG Hannover“

Vom 26.09. bis 29.09.2019 führte die DJG Hannover in Kooperation mit der VHS Hannover in deren Räumlichkeiten eine Japanwoche durch. Es war die zweite Japanwoche dieser Art nach dem großen Erfolg im Jahre 2017.

Der Eröffnungsabend war für alle, die dabei waren, ergreifend. Nach der Begrüßung durch Dr. Susanne Kannenberg, stellvertretende Leiterin der VHS Hannover und Dr. Susanne Schieble, Präsidentin der DJG Hannover sowie den Grußworten der Generalkonsulin von Japan, Kikuko Kato, und der Ehrenpräsidentin der DJG Hannover, Renate Schaadt, verzauberte die japanische Pianistin Mamiko Kimura mit ihrem Programm „Reiwa- play beautiful harmony“. „Reiwa“ ist die neue kaiserliche Periode, die mit der Thronbesteigung Naruhitos am 01. Mai 2019 begann. Was Mamiko Kimura bot, war wahrlich „Schöne Harmonie“. Mit Leichtigkeit, Eleganz und Präzision bot sie den begeisterten Zuhörern eine Darbietung auf allerhöchstem Niveau. Das Konzert, wie auch die gesamte Veranstaltung, hätte mehr Zuhörer verdient gehabt! Im Anschluss daran stärkten sich die Gäste am Büffet mit köstlichem Fingerfood und Getränken.

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In den folgenden Tagen wurden vielfältige Kulturangebote rund um Japan gemacht. Ein Origami- und Manga-Workshop sowie zwei Kochkurse (einmal Sushi, einmal Ramen) entführten in das „Land der aufgehenden Sonne“. Die Filmreise von Manfred Vogtländer mit dem schlichten Titel „Japan“ schürte die Sehnsucht nach dem faszinierenden fernöstlichen Land. Auch der Yõkai-Vortrag von Dr. Claudia Fortagne und Florian Becker war überaus faszinierend, da die japanische (Alltags)welt von mysteriösen Wesen geradezu bevölkert scheint! Wie in der japanischen Kultur üblich, werden die göttlichen wie geheimnisvollen Wesen nahtlos in die Lebenswelt integriert. Dieses Denken ist auch deshalb so anziehend, weil es von unserer Vorstellungswelt so verschieden ist.

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Die Japanwoche schloss mit der Schnupperworkshop von Yasuko Götte zu Sprache und Kultur Japans und wurde von der Ausstellung „Black Rain Hibakusha“ von Thomas Damm flanikiert.

Die Japanwoche war wieder ein toller Erfolg, und wir danken dem VHS-Team für die gute Zusammenarbeit.

Dr. Susanne Schieble, Präsidentin


„Ein wirklich rundum gelungenes und ein stimmungsvolles Fest!“

Die DJG Hannover feiert ihr traditionelles deutsch-japanisches Sommerfest Natsumatsuri am 30.06.2019 in Hannover

Text: Dr. S. Schieble; Fotos: T. Damm

Die Hitze konnte keinem Teilnehmer und keinem Besucher etwas anhaben. Auch nicht die Tatsache, dass am selben Tag der Schützenausmarsch in Hannover stattfand.
Über 2000 Besucher feierten im Stadtpark von Hannover mit der DJG Hannover ein fröhliches, stimmungsvolles, buntes Sommerfest, das ganz im Zeichen des 30jährigen Jubiläums der DJG Hannover stand.

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Ob Schwertschmiede oder Schokoladenverkostung auf japanische Art, ob Marimbafonklänge oder traditionelle japanische Teezeremonie, Jazz und Pop mit Canta Nova oder Kimonostoffe – für jeden Geschmack und jedes Alter war beim Sommerfest der DJG Hannover etwas dabei.

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Trotz der großen Hitze flanierten viele Besucher an den Ständen entlang und ließen sich von der dargebotenen japanischen Kunst und Kultur sowie dem Kunsthandwerk inspirieren. Staunend standen Klein wie Groß vor den japanischen Druckgrafiken oder den Schmuckstücken, die, von Manga und Anime inspiriert, angeboten wurden oder begeisterten sich an den Bonsai, die selbst kleine Kunstwerke darstellen.

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Für die kleinen Besucher bot das aus Origami bestehende Fisch-Angel-Spiel, das auf keinem Natsumatsuri fehlen darf, ein besonderes Highlight. Viele Kinder versuchten, sich einen Fisch zu angeln und hatten jede Menge Spaß. Natürlich waren Origami und Kalligrafie beliebte Anlaufstationen, ebenso wie die Go- und Mah Jong-Tische.

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Als die traditionellen Eröffnungsklänge der wummernden Taiko-Trommeln von der Nordstemmener Taiko-Gruppe „Nanami Daiko“ verklungen waren, betonte die Präsidentin der DJG Hannover, Dr. Susanne Schieble, in ihrer Begrüßung, dass das  Sommerfest ein gutes Beispiel dafür ist, dass die DJG Hannover seit 30 Jahren den Kultur- und Bürgeraustausch zwischen Japan und Deutschland nicht nur fördert, sondern lebt.

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Aus Hamburg war eigens Frau Generalkonsulin Kikuko Kato angereist, die ebenfalls die völkerverständigende Arbeit der DJG Hannover hervorhob. Von der Stadt Hannover waren aus dem Kulturbüro Janika Millan und Frauke Gläser gekommen, die einen Brief von Frau Bürgermeisterin Regine Kramarek mitbrachten, die leider selbst nicht anwesend sein konnte. Frau Dr. Schieble verlas diesen Brief auf der Bühne. Frau Bürgermeisterin Kramarek betonte in ihrem Schreiben, das die DJG Hannover seit 30 Jahren „in hervorragender Weise“ über das ferne Land informiere „und damit eine Grundlage für Gemeinsamkeiten, Verständnis und Freundschaft“ schaffe.

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Den ganzen Nachmittag über boten die Kampfkunst- und Kampfsportvereine aus Hannover Kostproben ihrer Kunst, ebenso wie Shiatsu-Therapeutin Birgit Voss. Ebenfalls den ganzen Nachmittag war die Stelzenläuferin Marion de Castellane unterwegs, die in ihrem farbenfrohen Geisha-Kostüm die Besucher zum Staunen brachte.

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Der Höhepunkt und zugleich der Schlusspunkt des Sommerfestes war eine Kimonomodenschau der Berliner Designerin Ann-Dorothee Schlüter und ihren Models. Anhand der verschiedenen Modelle erklärte Frau Schlüter die vielfältigen Designs der Sommerkimonos, vom lässigen Outfit nach dem traditionellen japanischen Bad bis zum Business-Kimono, den man auch im Büro tragen kann.

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Das Sommerfest klang damit farbenfroh aus, und die Besucher gingen zufrieden nach Hause, was sicherlich auch an den Speisen und Getränken des Restaurants „Kindai“ lag, das für das leibliche Wohl zuständig war.

 

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In zwei Jahren wird es wieder ein Sommerfest geben, worauf wir uns schon alle freuen und hoffen, dass dann wieder viele Teilnehmer unser Sommerfest bereichern werden und viele Gäste kommen.

Wir danken den Vorstandsmitgliedern und allen Mitgliedern, die geholfen haben, ebenso allen Helferinnen und Helfern sowie allen Standbetreibern, Künstlerinnen und Künstlern, der Teemeisterin Hiroyo Nakamoto und ihren Helferinnen, der Technik (Detlev Oelfke und Dr. Daniel Roth), der Moderatorin Gabriele Ciecior, dem Restaurant Kindai, den Sportlerinnen und Sportlern und den Brettspielerinnen und -spielern für ihre Unterstützung und kreative Gestaltung. Ohne sie alle wäre das Sommerfest nicht so ein großer Erfolg geworden.

Ebenfalls geht ein großes „Danke“ an das Kulturbüro der LH Hannover sowie an den FB Umwelt und Stadtgrün sowie an das HCC für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Vielen Dank und bis in zwei Jahren!

Dr. Susanne Schieble, Präsidentin


„Es ist einfach nur wunderschön…“

Japanreise „30 Jahre DJG Hannover“ 07.04. bis 21.04.2019

Es gibt Reisen, die bleiben noch lange im Gedächtnis haften und müssen nach der Rückkehr erst einmal verarbeitet werden. Die Japanreise anlässlich des 30jährigen Bestehens der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. gehört definitiv dazu. Es war eine Reise voller Gegensätze: von der Moderne der Großstadt Osakas in die Tradition und Ländlichkeit der japanischen Alpen, der Lackstadt Wajima und der Goldstadt Kanazawa. Dazwischen lagen die eindrücklichen Erlebnisse in Kyoto und Hiroshima. Und am Schluss führte die pulsierende Megacity Tokyo von der Tradition in die Moderne zurück. Eines wurde den Reiseteilnehmern schnell klar: Japan ist ein Land, das zwischen Tradition und Moderne changiert, dies aber nicht als Widerspruch empfindet.

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Foto: 27köpfige Delegation der DJG Hannover

Kyoto grüßte mit seinen kulturellen Highlights unzähliger Tempel und Schreine sowie dem Nijo-Schloss, dem Sitz des Shoguns, wenn er in Kyoto war. Außerdem wurde Kyoto seinem Ruf als Stadt der Süßigkeiten mehr als gerecht: viele Reiseteilnehmer kauften schon hier verlockende Süßigkeiten ein, die wie kleine Kunstwerke daher kamen.

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Foto: Kirschblüte in Koyto

In Hiroshima wurde der 27köpfigen Delegation ein warmer Empfang bereitet. Ob bei Oberbürgermeister Matsui, in der Ueda-Teeschule, der Willkommensparty der JDG Hiroshima, der Schwestergesellschaft der DJG Hannover oder in der Hiroshima City University – die Reiseteilnehmer waren von der Herzlichkeit und Offenheit der japanischen Gastgeber begeistert. In der Hiroshima City University durften die Gäste aus Deutschland aus Bechern Sake trinken, deren Lack aus den dort gepflanzten Urushi-Bäumen gewonnen wurde.

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Foto: Empfang bei Herrn Oberbürgermeister Matsui

Die Kranzniederlegung am Mahnmal der Atombombenopfer durch Herrn Bürgermeister Thomas Hermann, der zusammen mit seiner Frau an der Reise teilnahm und Dr. Susanne Schieble, 1. Vorsitzende der DJG Hannover, sowie die Besichtigung des Atombombenarchivs waren wie immer sehr bewegend.

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Foto: Kranzniederlegung am Mahnmal für die Atombombenopfer in Hiroshima durch Herrn Bürgermeister Hermann und Frau Dr. Schieble

Miyajima ist ebenfalls ein fester Bestandteil eines jeden Hiroshima-Aufenthalts. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das rote Tori besichtigt, das diesmal durch die Flut im Wasser stand und tatsächlich zu schweben schien.

In Wajima, der nächsten Reisestation, lockten dann unzählige Geschäfte mit Lackwaren. Viele Reiseteilnehmer deckten sich ein, ebenso in Kanazawa, das berühmt für seine Blattgoldarbeiten ist. Wunderschön ist aber auch der Kenrokuen-Park, der zu den drei schönsten und berühmtesten Landschaftsgärten Japans gehört. Die Reiseteilnehmer ließen sich von den anmutig gestalteten Landschaften bezaubern.

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Foto: Kenrokuen-Park in Kanazawa

Die traditionellen Städte Shirakawago und Takayama in den japanischen Alpen grüßten mit ihren reetgedeckten Häusern und unzähligen Touristen, Matsumoto bot eine Besichtigung einer Reiswein-Plantage mit anschließender Verkostung und das Schlendern über eine Wasabi-Plantage, die durch ihre Ästhetik in der Anlage beeindruckte.

Dann ging es in die Metropole Tokyo. Der Großraum Tokyo bietet 38 Mio. Menschen Wohn- und Arbeitsraum, eine für uns unvorstellbare Zahl. Dennoch gibt es Oasen der Ruhe, wie z.B. die Anlage des Meji-Schreins oder eine Schifffahrt auf dem Sumida-Fluss.

Nach einem Tag der Freizeit feierten alle zusammen eine fröhliche Abschiedsparty, bevor es hieß: „Sayonara Nihon!“

Wieder einmal beindruckte Japan mit seiner Ästhetik sowie der Höflichkeit und Freundlichkeit der Menschen, aber auch mit seiner Fröhlichkeit und Offenheit. Die Teilnehmer der Reise fuhren tief beeindruckt und um viele Erlebnisse reicher nach Deutschland zurück.

Dr. Susanne Schieble, 1. Vorsitzende DJG Hannover


Entschlossenheit und Tatkraft für das Jubiläumsjahr 2019

Neujahrsfest- Shinnenkai 2019

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. begrüßte am 19.01.2019 mit ihrem traditionellen deutsch-japanischen Neujahrsfest das „Jahr des Wildschweins“ im Courtyard by Marriott Hotel Hannover Maschsee

Text: Dr. Susanne Schieble, Fotos: Thomas Damm

Bunte Wildschweine und rote Kraniche verzierten die festlich gedeckten Tische. 2019 ist das Jahr des Borstentiers, das sich durch Entschlossenheit, Tatkraft und Dynamik auszeichnet.
„So wollen wir das neue Jahr angehen“, betonte Dr. Susanne Schieble, Präsidentin der DJG Hannover, in ihrer Begrüßung, „denn wir feiern in diesem Jahr Jubiläum.“ Die DJG Hannover wird 30 Jahre alt. Das Neujahrsfest war dementsprechend die Auftaktveranstaltung zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen der DJG Hannover, die unter diesem Motto stehen, so wie die Japanreise im April 2019 und das große deutsch-japanische Sommerfest im Stadtpark am 30.06.2019.

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Oberbürgermeister Stefan Schostok hob in seinem Grußwort die völkerverständigende Arbeit der DJG Hannover hervor, die sich auch in einer sehr engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover bezüglich der Städtepartnerschaft mit Hiroshima und mit dem „Mayors für Peace-Büro“ ausdrücke. Auch die sehr aktive Öffentlichkeitsarbeit lobte er.
Frau Generalkonsulin Kato, eigens aus Hamburg angereist, war in ihrem Grußwort von der Vielfältigkeit der Aktivitäten der DJG Hannover angetan. Die DJG Hannover leiste damit eine wichtige Arbeit, um das Band zwischen Japan und Deutschland noch enger zu knüpfen.

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Dann wurde es sehr dynamisch – und laut. Denn die Nordstemmener Trommelgruppe „Nanami Daiko“ begrüßte das Jahr des Wildschweins mit kraftvollen Trommelschlägen. Ebenfalls außerordentlich dynamisch und geradezu spektakulär war die Aikidovorführung, die das Vorstandsmitglied der DJG Hannover und Aikido-Meister Prof. Dr. Franz Renz mit seinen Schülern präsentierte.

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Prof. Renz wirbelte über die Bühne – und auch von ihr herunter. Er stoppte z.T. nur wenige Zentimeter vor den Gästen, was diesen ein Raunen entlockte.

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Die Sopranistin Almuth Kroll hieß das Jahr zusammen mit Pianist Burkhard Bauche mit klassischen Liedern willkommen. Nachdem die Gäste schon eine Sushi-Vorspeise genossen hatten, wurde das Buffet eröffnet, woran sich die Gäste nach viel Kultur und Show stärken konnten.

Danach hatte Dr. Susanne Schieble eine nicht so schöne Pflicht zu erfüllen, denn sie verabschiedete Anna Linnemann nach fünfjähriger Vorstandstätigkeit aus dem Vorstand. Frau Linnemann scheidet auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen aus, bleibt aber als Mitglied der DJG Hannover erhalten.

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Dann wurde es heiter – oder noch heiterer, denn Almuth Kroll und Burkhard Bauche begeisterten das Publikum mit „heiteren Operetten“ und forderten alle Gäste mit „Auf ein Neues“ auf, das neue Jahr anzugehen.

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Traditionell umrahmt eine Ausstellung das Neujahrsfest. Diesmal stellten die Künstlerinnen Karina Klages, Mirjam Sakai und Dr. Claudia Fortagne unter dem Stichwort „tamashi“ aus. „Tamashi“ bedeutet „Essenz“, „das Wesentliche der Dinge“ aber auch „Seele“. Die drei Künstlerinnen machen mit ihre Kunst das Essentielle der Dinge sichtbar durch die Verwendung traditioneller Materialien in Verbindung mit modernen Elementen. Die Ausstellung war ungemein inspirierend!

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Wie schon in den vergangenen Jahren beschloss der traditionelle Sake-Fass-Anstich das Neujahrsfest, was immer zu den Höhepunkten des Festes gehört und worauf sich die Gäste besonders freuen.
Das Wildschwein ist hervorgelockt, das neue Jahr ist da! Auf ein Neues ins Jubiläumsjahr!

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