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Real Dance Festival Hannover
SoftMachine: The Return ist ein choreografisches Projekt des aus Singapur stammenden Künstlers Choy Ka Fai, das Tanz als lebendiges Archiv begreift. Ausgangspunkt ist SoftMachine, ein Langzeitprojekt, in dem Choy Ka Fai die zeitgenössische Tanzlandschaft Asiens erforschte – durch Begegnungen, Dokumentationen und performative Zusammenarbeit mit vier Choreograf*innen. Entstanden ist ein Gefüge aus Körpern, Geschichten und Bewegungen, das Zeit, Erinnerung und Weitergabe von Wissen verhandelt.
Zehn Jahre später kehrt Choy Ka Fai mit SoftMachine: The Return zu diesem Archiv zurück. Im Zentrum steht das gemeinsame Älterwerden, das Wiederaufgreifen früherer Fragen und das bewusste Wiederholen mit kleinen Abweichungen. Der Körper wird dabei zum Träger von Wissen: Tanz erscheint nicht als Metapher, sondern als eigenständige Form des Denkens – eine verkörperte Praxis, um Leben, Macht und Wandel zu navigieren.
In Hannover werden zwei der vier Arbeiten gezeigt:
The Gonzo Prophecy von Yuya Tsukahara / contact Gonzo (Japan) ist ein experimenteller Versuch, den Tänzer Yuya Tsukahara mithilfe technologischer Mittel als „Metahuman“ auf der Bühne präsent zu machen. Da Tsukahara selbst nicht anreisen kann, übernimmt Choy Ka Fai seine Rolle. Die Performance verbindet Tanznotation, filmische Dokumentation und Live-Aktion zu einer Reflexion über Abwesenheit, Archivierung und digitale Neuerfindung – und stellt grundlegende Fragen nach Autorschaft und Interpretation im Tanz.
Rendezvous with the Ancestors von Rianto (Indonesien) ist ein intimes tänzerisches Porträt. Rianto verhandelt in seiner Arbeit die Suche nach Liebe, Geschlechternormen und den Stellenwert von Tradition im heutigen Indonesien. Seine Bewegungssprache speist sich aus verschiedenen javanischen Tanzformen, insbesondere dem Lengger, einem Volkstanz aus Zentraljava, in dem männliche Tänzer weibliche Rollen verkörpern. Diese zugleich traditionelle und subversive Praxis wird von Rianto als Ausdruck von Queerness, kulturellem Erbe und verkörpertem Gedächtnis neu interpretiert.
Choy Ka Fai lebt und arbeitet in Berlin. Seine multidisziplinäre Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Tanz, Medienkunst und Performance. In seinen Arbeiten verbindet er Forschungsreisen, dokumentarische Strategien und spekulative Experimente, um neue Perspektiven auf Körper, Technologie und Zukunft zu entwerfen. Seine Werke wurden international gezeigt, unter anderem in London, Wien, Kyoto und Singapur.
Termine
Freitag, 30. Januar 2026, 20:30–22:00 Uhr
Samstag, 31. Januar 2026, 20:00–21:30 Uhr
Ort
Ballhof Eins
Ballhofplatz 5
30159 Hannover
Eintritt
Regulär: 20 €
Ermäßigt: 10 €
Tickets & Rabatt:
Tickets sind online auf der Webseite des Staatstheaters erhältlich.
Mit dem Promo-Code REAL26DANCE können pro Vorstellung bis zu zwei Tickets zum ermäßigten Preis gebucht werden (nicht gültig für Kombitickets).
Bild Choy Ka Fai

Im Februar 2026 findet in Hannover ein Rollstuhbasketballspiel statt, bei dem zum ersten Mal der Japaner Yoshinobu Takamatsu mitspielt. Er ist der erste japanische Spieler bei Hannover United und ist seit November 2025 in diesem Verein. Der Silbermedalliengewinner der Paralympics 2021 in Tokio wird bis Mai 2026 im hannoverschen Verein spielen.
Nachstehend finden Sie weitere Infos:
Hannover United vs. RSV Lahn-Dill
Samstag, 28. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ort: Sporthalle der Sophienschule (Luerstr. 18, 30175 Hannover)
Website von Hannover United
Eintritt: 10,- €, für DJG Mitglieder für diese Veranstaltung 5,- €
Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Frau Taguchi (taguchi@djg-hannover.de) bis zum 24.02.2026 an.
Wir hoffen, Sie können bei diesem besonderen Sportereignis dabei sein.
Bild zur Verfügung gestellt durch "Hannover United"

Die deutsch-japanische Jugendbegegnung lädt Jugendliche dazu ein, Kultur nicht nur kennezulernen, sondern zu erleben: gemeinsam leben, lernen, reisen und Freunschaften über Ländergrenzen hinweg knüpfen. Das Projekt verbindet einen Aufenthalt in Sachsen mit einer Reise nach Japan und wird pädagogisch begleitet.

Kurzinfos auf einen Blick
- Zeitraum Deutschland: 21.07. - 31.07.2026 in Sayda (Sachsen)
- Zeitraum Japan: 10.10. - 22.10.2026 in Inuyama
- Alter: 13-17 Jahre
- Kosten: ca. 3.099 € für beide Teile
- Anmeldeschluss: 15.05.2026
- Veranstalter: Deutsches Jugendherbergswerk, Landesverband Sachsen e.V.
Programm Deutschland (Teil 1)
Im ersten Teil steht das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Neben einem kleinen Sprachkurs erwarten die Teilnehmenden abwechslungsreiche Ausflüge und Aktivitäten, darunter Besuche in Chemnitz oder Dresden, die Schauwerkstatt Seiffen, eine Sommerrodelbahn, ein Besucherbergwerk, Floßbau, Klettern sowie Natur- und Sporterlebnisse. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Abschlussparty.
Programm Japan (Teil 2)
Der zweite Teil führt nach Japan. Geplant sind unter anderem ein Homestay bei einer japanischen Familie, der Besuch von Schreinen und Tempeln sowie das Kennenlernen japanischer Traditionen und Alltagskultur. Das detaillierte Programm wird noch veröffentlicht.
Voraussetzungen
- DJH-Mitgliedschaft
- Reisepass (mind. 6 Monate gültig)
- Gute Englischkenntnisse
- Offenheit, Teamfähigkeit und Interesse an anderen Kulturen

Leistungen & Nachhaltigkeit
Der Teilnahmebeitrag umfasst Unterkunft, Verpflegung, Programm, Betreuung, Dolmetscher sowie Flüge und Versicherungen für Japan. Ziel ist es, durch Förderungen eine möglichst faire Teilnahme zu ermöglichen und dabei klimafreundlich zu reisen, etwa durch öffentliche Verkehrsmittel, vegetarische Verpflegung und Jugendherbergen als nachhaltige Unterkünfte.
Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Alle Bilder sind dankend vom DJH Lvb Sachsen e.V. (Fotograf Ralf Lemnitzer) zur Verfügung gestellt.

Mit 32 Delegationsteilnehmerinnen und -teilnehmern startete die DJG Hannover am 16. Mai 2025 Richtung Japan. Die ersten Stationen waren Besuche in der Kulturhauptstadt Kyoto und der Expo in Osaka, die mit einem Gelände auf einer künstlichen Insel und einem zu Fuß zu erkundenden Bogen rund um die Ausstellungsfläche beeindruckte.


In Hiroshima wurde die gesamte Gruppe von Herrn Oberbürgermeister Matsui und Teegroßmeister Ueda empfangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, wie eng die partnerschaftlichen Verbindungen zu Hiroshima sind.


Nach einem Ausflug auf die Insel Miyajima ging es am nächsten Tag vom Flughafen Hiroshima aus nach Sapporo auf die nördliche Hauptinsel Hokkaido, die die Gruppe mit zehn Grad weniger Temperatur empfing. Die berühmten Mandschurenkraniche waren für die Gruppe ebenso beeindruckend wie die Onsen-Hotels zur Übernachtung.


Mit der Fähre reiste die Delegation zurück nach Honshu und besichtigte unter anderem die goldene Halle, eine der kulturellen Höhepunkte der Tohoku-Region. Mit der nächsten Station, Matsuhima, besuchte die Gruppe nach Miyajima bereits den zweiten der drei schönsten Orte Japans, und die Kieferninseln zeigten sich in ihrer ganzen Pracht.


Den Abschluss bildete die Hauptstadt Tokyo mit ihren pulsierenden und zugleich kulturellen Highlights. Es war eine beeindruckende und bewegende Reise!


Bilder von Detlev Oelfke