Veranstaltungshinweise

Samstag, 25.09. bis Samstag, 09.10.2021

Japanwoche „zur Herbstfärbung“ in Kooperation mit dem A2 Shopping Center

Bereits zweimal hat die DJG Hannover im A2 Shopping Center eine Japanwoche durchgeführt. Das A2 Shopping Center Altwarmbüchen und die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. freuen sich daher, wieder gemeinsam eine Japan-Woche in der Ladenstraße des A2 Shopping Centers durchzuführen, u.a. mit Gartenkunst, Sportvorführungen, Keramik, Kimonostoffen und Teezeremonien.

Eröffnungsveranstaltung: Samstag, 25.09.2021

Beginn: 19.00 Uhr

Logo D Jap 03122020 400
 
u.a. mit Biwa-Spielerin Mikayo Watanabe, Teemeisterin und Kulturbotschafterin Hiroyo
Nakamoto, Aikido-Meister Franz Renz und seiner Gruppe sowie Eiryu Dojo#



Literaturreihe anlässlich „160 Jahre deutsch-japanische Freundschaft“

Aus Anlass des Jubiläums „160 Jahre deutsch-japanische Freundschaft“ veranstaltet die DJG Hannover in Kooperation mit der Buchhandlung an der Marktkirche und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover eine Lesereihe mit renommierten deutschen und japanischen Autor*innen, die sich in ihrem Werk mit den kulturellen Unterschieden zwischen den beiden Ländern auseinandergesetzt haben oder auseinandersetzen oder die Länder und deren Prägungen in das literarische Werk einfließen lassen.


Donnerstag, 30.09.2021

Yoko Tawada liest aus verschiedenen Werken

Yoko Tawadas Werke sind geprägt von der Suche nach Identität und dem Bewusstsein einer Existenz, die zwischen zwei Kulturen lebt und schreibt. Ihre Werke machen auf sensible Weise  die kulturellen Unterschiede Japans und Deutschlands bewusst, woraus sich besondere Möglichkeiten ergeben.

Sie liest aus ihrem neuen Roman „Paul Celan und der chinesische Engel“ und aus „Sendbo-o-te“.

Wo: Die Lesung findet in der Gartenkirche St. Marien, Marienstr. 35, 30171 Hannover, statt.

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: Für Mitglieder der DJG Hannover: 10,--€ / Nichtmitglieder: 12,--€

Vorverkauf und Kartenreservierung über die Buchhandlung an der Marktkirche, Hanns-Lilje-Platz 4, 30159 Hannover
Tel.: 0511-306 307; E-Mail: info@buchhandlung-marktkirche.de
Tawada 

©Elena Giannoulis


Donnerstag, 14.10.2021

Matthias Politycki liest aus „Das kann uns keiner nehmen“ mit anschließendem Gespräch über Fremdheitserfahren u.a. in Japan

„Das kann uns keiner nehmen“ ist Matthias Polityckis bislang persönlichster Roman und zugleich eine Hommage an Afrika. Darin erzählt er von einer Männerfreundschaft im Angesicht des Todes, von der großen Liebe und davon, wie zwei gegensätzliche Menschen wider Willen miteinander ins Gespräch kommen. Und zu einem Roadtrip aufbrechen, der ihnen jede Menge Ärger einbringt – und manch unverhoffte Erkenntnis über sich selbst und das Leben.

Wo: Die Lesung findet in der Gartenkirche St. Marien, Marienstr. 35, 30171 Hannover, statt.

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: Für Mitglieder der DJG Hannover: 10,--€ / Nichtmitglieder: 12,--€

Vorverkauf und Kartenreservierung über die Buchhandlung an der Marktkirche, Hanns-Lilje-Platz 4, 30159 Hannover

Tel.: 0511-306 307; E-Mail: info@buchhandlung-marktkirche.de

Politycki 400 
©Matthias Bothor


* Achtung - neuer Termin *

Vortrag von Horst Schmidt „Japangärten in Deutschland.

Vom kleinen Teegarten bis zum großen Wandelgarten“ mit anschließender Teezeremonie am Teehaus und Begehung des Teegartens.

Sonntag, 19.09.2021, 14:30 Uhr im HCC, Konferenzraum 27, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover

> Anmeldebogen und Details: Link PDF

Logo D Jap 03122020 400 

 

Beitragsseiten

„Weil little boy vom Himmel fiel“

Andacht von Stadtsuperintendent Thomas Höflich und szenische Lesung der Gruppe Poesie anlässlich des 75. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima im Mahnmal St. Aegidien am 29.07.2020

Veranstaltung der DJG Hannover, der Gruppe Poesie, der Marktkirchengemeinde und der Evangelischen Kirche Hannover, in Zusammenarbeit mit der GAF – Galerie für Fotografie/Eisfabrik

Punkt 18.00 Uhr dringen Glockenschläge durch das Mahnmal St. Aegidien. Dann ist es still. Und es bleibt noch eine Weile still, bis Stadtsuperintendent Thomas Höflich die Andacht beginnt. Es ist eine meditative, reflektierte Stille, die eine ganz spezielle Energie unter den rund 50 Besuchern und 6 Künstlerinnen und Künstlern freisetzt und die alle erfasst. Dann beginnt Autor Marcus Neuert mit den ersten Sätzen der Lesung: „Man muss sich keine Sorgen machen.“ Doch, so stellt sich im Laufe des ersten, dialogisch vorgetragenen Textes heraus, vielleicht muss man sich doch Sorgen machen!

DSCN9172 400

Damit beginnt die rund einstündige szenische Lesung von Mitgliedern der Gruppe Poesie. Sie tragen eigene und Texte ihrer Autorenkolleginnen und -kollegen vor. Diese Texte setzen sich mit dem Atombombenabwurf auf Hiroshima auseinander: Warum kam es dazu? Was für verheerende Auswirkungen hatte er – bis heute? In philosophischer, politischer, gesellschaftlicher, aber auch in physiologischer und psychologischer Hinsicht? Und was sagt das über die Menschheit aus, die sich gegenseitig vernichtet? Wie kann solch ein Ereignis für die Zukunft verhindert werden? Die Texte kommentieren sich, widersprechen, ergänzen und potenzieren sich und bilden auf diese Weise mehr als die Summe ihrer Teile. Sie kulminieren zu einem Gesamtkunstwerk, das für sich steht, gefühlvoll umrahmt von der von Christa Eschmann (Querflöte) und Agnes Hapsari (Klavier) vorgetragenen Musik japanischer Komponisten. Sie tragen die meditative Energie des Anfangs fort, bis zum Schluss, nachdem die letzten Klänge von „Haru no Umi“ verklungen, das rote Tori von Miyajima, der heiligen Insel vor Hiroshima, als Sehnsuchtsort benannt wurde und Thomas Höflich den Segen ausspricht. Dazu trägt auch der Ort der Aegidienkirche bei, die als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt als Ruine belassen wurde und die die Friedensglocke, die die Stadt Hiroshima der Stadt Hannover 1985 schenkte, beherbergt. Diese Glocke wird immer zum 6. August, dem Jahrestag des Atombombenabwurfs geschlagen, so auch in diesem Jahr. Die Texte der Gruppe Poesie verwandeln das Wort in imaginäre Glockenschläge und gedenken poetisch der Opfer auf beeindruckend künstlerische und einfühlsame Weise.

Der amerikanische Literaturnobelpreisträger William Faulkner hat gesagt: „Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen“. Nein, das ist es nicht. Aber wir können daraus Hoffnung schöpfen für die Zukunft.

Dr. Susanne Schieble, Präsidentin DJG Hannover

Fotos: Claudia Rimkus

 

Kontakt

> Zum Kontaktformular gelangen Sie hier: Link

Mitgliedschaft

> Weitere Informationen finden Sie hier: Link

Impressum und Datenschutzerklärung

> Weitere Informationen finden Sie hier: Link